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Was kostet eine Website für ein kleines Unternehmen in Neubrandenburg?

„Was kostet eine Website?" ist meistens die erste Frage — und die übliche Antwort „Es kommt darauf an" hilft Ihnen nicht weiter. Dieser Artikel beantwortet die Frage so konkret, wie es seriös möglich ist: mit einer Preisspanne, den vier Faktoren, die sie bewegen, den laufenden Kosten nach dem Launch und einer einfachen Rechnung, mit der Sie selbst prüfen können, ob sich das Projekt für Ihren Betrieb trägt.

Was kostet eine professionelle Website für ein kleines Unternehmen?

Eine professionelle Website für ein kleines Unternehmen oder einen Handwerksbetrieb liegt bei Vias Media im höheren dreistelligen bis niedrigen vierstelligen Euro-Bereich — als einmaliges Festpreis-Projekt, nicht als monatliche Gebühr. In diesem Preis enthalten sind: Konzept und Design, die vollständige Entwicklung, die Darstellung auf Handy, Tablet und Desktop, ein Kontaktformular, die technische Einbindung von Impressum und Datenschutzerklärung sowie lokales SEO. Die Umsetzung dauert in der Regel zwei bis vier Wochen ab Freigabe der Inhalte. Das verbindliche Festpreisangebot erhalten Sie nach einem kostenlosen Erstgespräch — es gibt keine Stundenschätzung, keine Nachberechnung und keine Lizenzgebühr. Die fertige Website gehört anschließend vollständig Ihnen, inklusive Quellcode und Domain.

Wovon hängt der Preis einer Website konkret ab?

Vier Faktoren bewegen den Preis einer Website: Umfang, vorhandene Inhalte, Zusatzfunktionen und die Tiefe der lokalen SEO-Arbeit. Alles andere ist Beiwerk. Die folgende Tabelle zeigt, was den Preis in Ihrem Fall nach unten oder oben zieht.

Faktor Preis niedriger Preis höher
Umfang Eine durchdachte One-Page-Website 6 bis 12 Unterseiten je Leistung und Ort
Inhalte Texte und Fotos liegen vor Texte werden geschrieben, Fotos neu erstellt
Funktionen Kontaktformular und Anruf-Button Online-Terminbuchung, Shop, Kundenbereich
Lokales SEO Ein Ort, eine Leistung Mehrere Städte, mehrere Gewerke
Sprachen Nur Deutsch Deutsch und Englisch parallel gepflegt

Am stärksten wirkt in der Praxis der Punkt „Inhalte". Fehlende Texte und Fotos sind der häufigste Grund, warum ein Projekt teurer und länger wird als geplant — nicht die Technik.

Baukasten, WordPress oder handgeschriebene Website — was ist günstiger?

Ein Baukasten ist am Anfang am günstigsten und über fünf Jahre gerechnet am teuersten, weil das monatliche Abo nie endet. Eine handgeschriebene Website kostet einmalig mehr und verursacht danach fast keine laufenden Kosten. WordPress liegt dazwischen, verlangt aber dauerhaft Wartung.

Kriterium Baukasten (Wix, Jimdo, Squarespace) WordPress mit Theme und Plugins Handgeschriebenes HTML/CSS/JS
Einmalkosten sehr niedrig mittel am höchsten
Laufende Kosten monatliches Abo, dauerhaft Hosting, Plugin-Lizenzen, Wartung Domain und Hosting
Wartungsaufwand keiner, dafür keine Kontrolle regelmäßige Updates für Core, Theme und jedes Plugin keine Plugins, keine Datenbank, kein Login-Backend
Angriffsfläche gering groß — jedes Plugin ist ein möglicher Einfallsweg minimal, es läuft kein Server-Code
Ladezeit vom Anbieter vorgegeben abhängig von Theme und Plugin-Anzahl direkt steuerbar
Umzug zu einem anderen Anbieter schwierig bis unmöglich aufwendig jederzeit, es sind reine Dateien

Vias Media baut jede Seite von Hand als statisches HTML, CSS und JavaScript und liefert sie über Vercel aus. Bei Eagle Air HVAC hat dieser Ansatz einen Lighthouse-Performance-Wert von 98 von 100 ergeben — ein Wert, der mit einem plugin-lastigen Standard-Theme nur schwer zu erreichen ist.

Welche laufenden Kosten kommen nach dem Launch dazu?

Bei einer statischen, handgeschriebenen Website bleiben nach dem Launch im Wesentlichen zwei Posten übrig: die Domain und das Hosting. Alles andere, was bei CMS-Projekten regelmäßig Geld kostet, entfällt konstruktionsbedingt.

Posten Bei einer statischen Website Anmerkung
.de-Domain rund 10 bis 20 Euro pro Jahr marktüblicher Preis, unabhängig vom Dienstleister
Hosting der kleinste Posten der Rechnung kein Datenbankserver, kein PHP, nur Dateien
SSL-Zertifikat 0 Euro Let's Encrypt, automatisch erneuert
Plugin-Lizenzen 0 Euro es gibt keine Plugins
Sicherheitsupdates 0 Euro ohne CMS-Backend gibt es kein Login zum Angreifen
Inhaltspflege optional neue Leistungen, Preise, Referenzfotos

Genau hier entsteht der Unterschied über die Zeit: Ein Abo-Baukasten für 25 Euro im Monat kostet über fünf Jahre 1.500 Euro, ohne dass die Seite Ihnen je gehört.

Warum arbeitet Vias Media mit Festpreis statt Stundensatz?

Ein Festpreis verlagert das Risiko vom Kunden zum Dienstleister — und genau deshalb gibt es ihn bei Vias Media. Bei einer Stundenabrechnung zahlt der Betrieb jede Einarbeitung, jeden Umweg und jede Korrekturschleife mit. Beim Festpreis steht der Betrag vor Projektbeginn fest und ändert sich nur, wenn Sie selbst den Umfang erweitern. Voraussetzung dafür ist ein sauber definierter Leistungsumfang: Welche Seiten entstehen, welche Funktionen sind enthalten, wie viele Korrekturrunden sind eingeplant. Das wird im kostenlosen Erstgespräch geklärt und steht schriftlich im Angebot. Für einen Handwerksbetrieb, der ohnehin selbst mit Festpreisen kalkuliert, ist das die einzige Form, die planbar ist.

Wann rechnet sich eine Website — und wie rechne ich das selbst aus?

Rechnen Sie nicht in Kosten, sondern in Aufträgen. Die Drei-Zahlen-Rechnung braucht dafür genau drei Angaben, die Sie selbst kennen:

  1. Festpreis der Website — die einmalige Investition.
  2. Ihr durchschnittlicher Deckungsbeitrag pro Auftrag — was nach Material und Fremdleistung übrig bleibt.
  3. Nutzungsdauer der Seite — realistisch vier bis sechs Jahre, bevor ein Redesign sinnvoll wird.

Teilen Sie Zahl 1 durch Zahl 2. Das Ergebnis ist die Anzahl zusätzlicher Aufträge, die die Website einspielen muss, um bezahlt zu sein — einmalig, nicht pro Jahr. Für die meisten Handwerksbetriebe in der Region liegt dieses Ergebnis bei zwei bis fünf Aufträgen. Ein Sanitärnotdienst mit 800 Euro Deckungsbeitrag pro Auftrag braucht dafür deutlich weniger Anfragen als ein Betrieb mit 150-Euro-Aufträgen. Zahl 3 sagt Ihnen dann, worauf sich diese Investition verteilt. Bei Eagle Air HVAC hat sich die Zahl der Anfragen seit dem Launch verdoppelt — auf dieser Grundlage amortisiert sich ein Projekt nicht über Jahre, sondern über Monate.

Warum sind Angebote für dieselbe Website so unterschiedlich?

Weil sie unterschiedliche Dinge enthalten — nicht, weil ein Anbieter überteuert und der andere günstig ist. Zwei Angebote sind erst dann vergleichbar, wenn Sie sechs Punkte aus beiden herausgelesen haben:

  • Seitenanzahl — ist die Zahl der Unterseiten benannt oder nur „Website" genannt?
  • Korrekturrunden — wie viele sind enthalten, was kostet die nächste?
  • Inhalte — schreibt der Anbieter die Texte, oder liefern Sie sie?
  • Lokales SEO — enthalten, Aufpreis oder gar nicht erwähnt?
  • Laufende Kosten — einmaliger Preis oder monatliches Abo mit Mindestlaufzeit?
  • Eigentum — bekommen Sie Quellcode und Domain, oder bleiben sie beim Anbieter?

Der letzte Punkt ist der wichtigste und wird am häufigsten übersehen. Ein sehr günstiges Angebot mit langer Mindestlaufzeit, bei dem die Seite dem Dienstleister gehört, ist über fünf Jahre gerechnet fast immer das teuerste — und beim Wechsel bleibt nichts übrig. Fragen Sie deshalb bei jedem Angebot ausdrücklich: Was passiert, wenn ich in drei Jahren gehe?

Wie lange dauert es, bis die Website online ist?

Ein Website-Projekt bei Vias Media dauert zwei bis vier Wochen von der Beauftragung bis zum Launch. Der Ablauf ist immer derselbe:

  1. Kostenloses Erstgespräch (30 bis 45 Minuten) — Betrieb, Zielgruppe, Leistungen, Einzugsgebiet.
  2. Festpreisangebot — schriftlich, mit Seitenliste und Funktionsumfang, in der Regel innerhalb von 2 Werktagen.
  3. Inhalte und Struktur — Sie liefern Texte und Fotos oder wir erstellen sie; parallel entsteht die Seitenstruktur.
  4. Design und Entwicklung — Entwurf, eine Korrekturrunde, danach die handgeschriebene Umsetzung.
  5. Technik und Launch — Ladezeit, mobile Darstellung, strukturierte Daten, Google Search Console, Sitemap, dann Live-Schaltung.

Der häufigste Verzögerungsgrund ist Schritt 3. Wer Texte und Fotos bereits bereitliegen hat, landet zuverlässig am unteren Ende der Zeitspanne.

Welche gesetzlichen Anforderungen beeinflussen den Preis?

Drei Regelwerke bestimmen, was eine deutsche Unternehmenswebsite mindestens leisten muss — und sie sind bei Vias Media im Festpreis enthalten, nicht Aufpreis.

  • Impressumspflicht nach § 5 DDG. Das Digitale-Dienste-Gesetz hat das Telemediengesetz am 14. Mai 2024 abgelöst; die Impressumspflicht selbst ist inhaltlich unverändert geblieben. Wer auf seiner Seite noch auf „Pflichtangaben nach § 5 TMG" verweist, nennt ein Gesetz, das es nicht mehr gibt.
  • Datenschutzerklärung nach DSGVO. Sobald ein Kontaktformular, eine Schriftart von einem fremden Server oder eine Karte eingebunden ist, müssen diese Datenflüsse benannt werden.
  • Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG). Gilt seit dem 28. Juni 2025 für digitale Dienstleistungen gegenüber Verbrauchern. Kleinstunternehmen mit weniger als 10 Beschäftigten und unter 2 Millionen Euro Jahresumsatz sind bei Dienstleistungen ausgenommen — für Produkte gilt die Ausnahme nicht. Unabhängig davon ist eine nach WCAG 2.2 Stufe AA gebaute Seite auch für Google und für ältere Kunden die bessere Seite.

Wie bekomme ich ein verbindliches Angebot?

Ein verbindliches Festpreisangebot entsteht in einem Gespräch von 30 bis 45 Minuten und kostet nichts. Bringen Sie dafür drei Dinge mit: eine Liste Ihrer Leistungen, die Orte, in denen Sie arbeiten, und eine ehrliche Einschätzung, ob Texte und Fotos bereits vorhanden sind. Daraus ergibt sich der Umfang, aus dem Umfang der Preis. Sie bekommen anschließend ein schriftliches Angebot mit Seitenliste, Funktionsumfang, Zeitplan und Festpreis — und können in Ruhe entscheiden. Wenn eine Website für Ihren Betrieb aus meiner Sicht gerade nicht die sinnvollste Investition ist, sage ich Ihnen das auch.

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